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DAS WAR UNSER LETZTES – WAHNSINNIG GUTES – KONZERT

Samstag, 18. 9. 2021, 19.30 Uhr, Atrium Tulln

Programm:

P. D. Q. Bach: Eine kleine Nichtmusik
W. A. Mozart: Klavierkonzert in A-Dur, KV 488, Solist: Alexander Vounelakos
L. v. Beethoven: Symphonie Nr. 7, op. 92

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Einige Impressionen finden Sie auf Instagram oder hier.
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Alexander Vounelakos

BEETHOVEN MIT DEM JSO

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Mit dieser Aufnahme wurde der Sommer doch noch HOT, nicht nur heiß! Denn wir spielten diese Urgewalt von einer Symphonie für Sie ein. Mit Lust, Schwung, jugendlicher Unruhe und ungeheuer viel Soul!
JSO goes higher and higher …
Also schauen Sie sich unser neuestes Youtube-Video an! Dann können Sie mitgrooven, wenn Sie sehen, wie wir uns bei der Aufnahme in die Kurve gelegt haben – für Sie, für die Kunst und das Schöne, für uns, für eine Welt, die nicht »heißer« werden soll, sondern »hot«. Und wenn Sie eingegroovet sind, ab zur ganzen Symphonie!
Die Aufnahme ist auf folgenden Plattformen erhältlich:
SPOTIFY | DEEZER | APPLE | YOUTUBE MUSIC | AMAZON MUSIC

KLIMASCHUTZ MIT DEM JSO

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Das JSO Tulln spendet von jetzt an 20% aller Karteneinnahmen an ClimateAustria und unterstützt damit Klimaschutzprojekte in Österreich und der ganzen Welt. Wenn Sie also ein Konzert des JSO besuchen, können Sie sicher sein, gleichzeitig einen finanziellen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Eine Win-Win-Situation: Gute Musik und besseres Klima mit dem JSO!
Die Abrechnung wird jährlich auf dieser Website veröffentlicht. ClimateAustria steht für nähere Auskünfte zu den geförderten Projekten gerne zur Verfügung.

LEITBILD DES JSO

Der Mensch soll mit der Schönheit nur spielen, und er soll nur mit der Schönheit spielen. Denn, um es endlich auf einmal herauszusagen, der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.
Friedrich Schiller: Über die ästhetische Erziehung des Menschen, 15. Brief
Bitte lachen Sie nicht, aber wir halten das Orchester neben dem Kuss, dem Bett und der Heilkunst für eine der wichtigsten Erfindungen der Menschheit. Warum? Deshalb:

In einem Orchester spielen Menschen miteinander und füreinander. Miteinander heißt: sich integrieren können, als Gruppe zu funktionieren, sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen. Füreinander heißt: den anderen begleiten zu können, aber auch zu wissen, vom anderen begleitet zu werden. Zu begleiten heißt: mit aller Kraft, mit allem Können, mit allen Sinnen für andere da sein. Begleitet zu werden heißt: von anderen unterstützt, getragen, umsorgt zu werden, zu vertrauen.

In einem Orchester wechselt man zwischen Solo und Tutti, zwischen allein und gemeinsam, zwischen Individualität und Kollektivität. Derjenige, der als Solist über dem Orchesterklang seine Melodie spielt, trägt im nächsten Moment als Teil des Orchesters einen anderen Solisten. Beides muss beherrscht werden.

Individualität ist gut. Denn sie bereichert. Sie sucht das Schöne und riskiert alles. Individualität muss gefördert werden, muss vom Tutti in ihrer immanenten Risikobereitschaft getragen und aufgefangen werden. Kollektivität ist gut. Jeder muss sich nahtlos einfügen, damit sie entsteht. Alle müssen sich aufeinander verlassen – nicht nur im Moment, sondern auch in der jeweiligen persönlichen Vorbereitung, im Üben, im selber besser werden wollen, im Verantwortung übernehmen wollen.

Das Orchester braucht alle Sinne. Man hört, man sieht, man spürt einander. Erst wenn man sich auf andere einlässt, sich gegenseitig wahrnimmt, aufeinander reagiert – besser gesagt: die Bereitschaft entwickelt, aufeinander zu reagieren – erst dann fängt man an, als Orchester zu funktionieren.
Ein Orchester ist ein gesellschaftlicher Mikrokosmos mit allem, was dazugehört. Man führt und muss sich führen lassen, es ist Demokratie und Monarchie gleichzeitig.

Es vergibt laufend Rollen, die es auszufüllen gilt. Je mehr man selbst einbringt, desto wertvoller wird das Ganze. Je wertvoller das Ganze, desto mehr erhält man zurück. Man gibt und erhält.

Ein Orchester beschäftigt sich mit Dingen, denen wahre Schönheit innewohnt: mit Kunst. Kunst ist zweckfrei, und in dieser Zweckfreiheit erst kann das zutage treten, worum es in Wahrheit geht: um das Menschsein. Denn der Mensch ist der Zweck an und für sich.

Ein Orchester verkörpert also mit Leichtigkeit, wofür wir seit tausenden Kriegen kämpfen: Freiheit und Autonomie, Vertrauen und Rücksicht, Verantwortung und Würde.

Sie sehen: Nur wenige Dinge spiegeln die Quintessenz der Menschlichkeit besser als Kunst und Musik und damit verbunden das Symphonieorchester. Nur wenige Dinge vereinen in sich die Wesenszüge der Aufklärung, des Idealismus und der Autonomie besser und nachhaltiger als das orchestrale Musizieren von großer Musik. Es ist daher – im Sinne unserer Kinder, im Sinne des Guten, Wahren und Schönen – nur richtig und logisch, einem Jugendsymphonieorchester jede nur mögliche Unterstützung zukommen zu lassen.

In einem Orchester zu wirken und große Musik zu spielen, verändert und prägt jeden, hinterlässt Spuren – und macht bessere Menschen. Es vermittelt jene Dimensionen, die als wesentlich für Bildung gelten: Selbstorientierung, Aufklärung, historisches Bewusstsein, Ausdrucksfähigkeit, Selbstbestimmung, moralische Sensibilität und poetische Erfahrung.

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